Mein Forschungsarbeiten bewegen sich an der Schnittstelle zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen, soziologischer Theoriebildung und empirischer Forschung.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung sozialer Energien und Resonanz, wobei aktuelle affektiv-emotionale Strukturen der Gesellschaft untersucht werden. Mit dem Handbuch Resonanz (2025f.) und der Buchpublikation Affektregister der Gegenwart (Springer VS, 2025) wird ein neuer Blick auf zeitgenössische Affektdynamiken geworfen, ergänzt durch den Aufbau eines interdisziplinären Resonanz-Netzwerks.
Die Körper- und Leibsoziologie rückt den Körper als sozialen Akteur in den Fokus, wie auf dem ISA World Congress in Melbourne diskutiert.
Im Bereich Gedächtnis und Migration stehen kollektive Erinnerung und transgenerationale Effekte von Zwangsmigration im Mittelpunkt, mit Beiträgen zum Kolloquium in Cerisy-La-Salle und einer Neuauflage des Klassikers über Maurice Halbwachs.
Die Wettbewerbsgesellschaft wird kritisch in der Habilitation zur Soziologie des Wettbewerbs und in der Untersuchung des Wettbewerbsdispositivs im flexibilisierten Kapitalismus reflektiert.
Auch Fragen der Macht, insbesondere in Kirchen und Unternehmen, werden aus einer soziologischen Perspektive beleuchtet.
Schließlich beschäftigt sich die Forschung zu Lebensführung, Nachhaltigkeit und Transformation mit innovativen Lebensformen und deren Potenzial für gesellschaftlichen Wandel – untersucht im Rahmen eines SNF-Projekts und durch Expertisen für die MSH Medical School Hamburg. Diese vielfältigen Forschungsschwerpunkte greifen aktuelle gesellschaftliche Dynamiken auf und bieten tiefgehende soziologische Analysen mit hoher praktischer Relevanz.